In einem LAN sollten alle Maschinen die selbe Zeit haben – egal ob Server, PC oder kleiner Controller, wie z.B. ein Pi für Echt­zeit­steuerung, wie in “Raspberry for remote services” (siehe auch Publikationen) beschrieben.
Der Hintergrund: Sie wollen

  • vergleichbare Zeiten von Dateien and
  • Log-Dateieinträgen, die über mehrere Systeme hinweg eine korrekt sortierbare Reihenfolge ergeben.   Sie haben
  • verteilte Steuerungen mit zeitlich koordinierten Aktionen.

Diese zeitabhängigen Aktionen und Eigenschaften versagen, wenn die interne Zeit dieser Systeme zu weit voneinander abweichen. Folglich haben wir eine (harte oder weiche) diesbezügliche Echt­zeit­anforderung. Und “Echt­zeit” sagt auch hier nichts über absolute Zahlen. Die noch tolerierbare Abweichung zwischen zwei dieser Systeme kann zwischen 50ns and 20s liegen – je nachdem. Falls aber ein System nach dem Neustart/Einschalten weder Datum noch Stunde kennt ist jede Hoffnung vergebens.

NTP-Server

Der bewährte Weg zu gleicher Zeit ist, alle diese System den gleichen NTP-Server oder den gleichen sortierten Satz von Servern nutzen zu lassen. Zumindest einer muss für alle diese Rechner via (W)LAN erreichbar sein.
Ein guter Ansatz sind ein oder zwei eigene NTP-Servers in diesem internen (W)LAN, welche ihrerseits eine oder mehrere externe Zeitquellen nutzen. Gründe für einen gemeinsamen internen NTP-server sind die intern stabilere Übertragungszeit und Erreichbarkeit für alle. Nicht alle internen Computer und Steuerungen dürfen ja ins Internet.

Die interne Rolle “NTP-Server” bekommen oft die Domain Controller (DC), mit üblicherweise internen IP-Adressen von p.r.v.1 bis p.v.r.4. In Privathäusern und kleinen Firmen werden die DC-Rollen DNS (und DHCP) oft vom Router des Internet-Providers oder dem privaten Router übernommen. In Deutschland wird dies oft eine fritz.box sein, mit standardmäßig IP 192.168.178.1. Der folgende Auszug aus /etc/ntp.conf setzt fritz.box als alleinigen Zeitserver ein:

# I need to talk to one NTP server or two (or three).
server 192.168.178.1
# pool.ntp.org maps to ~1000 low-stratum NTP servers.
#pool 0.debian.pool.ntp.org iburst

Beachten Sie, dass alle pool-Einträge auskommentiert wurden, damit der client nicht von der fritz.box weggelockt wird. Sie könnten sonst die anderen Angebote vorziehen. Eine fritz.box, die dutzente Telefone 100 aktive (W)LAN clients, USB-Laufwerke und manches mehr zu handhaben versucht, ist da wohl unattraktiver als ein ausgewachsener NTP-Server im Internet. Wenn Sie extra Quellen oder pools wollen nutzen Sie indirekt die Zeitquelle der fritz.box: ntp1.t-online.de; 2.europe.pool.ntp.org.

Die Verfügbarkeit und Nutzung der eines NTP-Servers testet man z.B. mit:
  ntpstat # Linux
  w32tm /stripchart /computer:192.168.178.1 /dataonly /samples:5 & REM Windows

NTP mit fritz.box und Raspberry Pi

Mit einer FRITZ!Box 7490 mit FRITZ!OS 7.21 hatten wir einen Ausfall ihres NTP-Servers für alle clients (diagnostiziert mit by w32tm, ntpstat etc.), wobei die NTP-Serverkonfiguration intakt und die gesamte (W)LAN-Kommunikation OK waren. Schließlich half es (in Netzwerk -> Netzwerkeinstellungen) den Haken für die NTP-Serverrolle zu entfernen, OK zu drücken und nach einem Schluck Kaffee wieder zu setzen. Das Rücksetzen der FRITZ!Box mit Netz Aus hätte wohl das selbe bewirkt war aber mitten an einem Arbeitstag unzumutbar.

Wenn man NTP-Problemen nachgehen muss, ist der Mix von Linux- und Windows-Systemen im Netz schon Mühsal genug. Dann aber gerade auf den neuesten Raspians (nun teilweise Raspberry Pi OS genannt) auf einmal die Standard-NTP-Linux-Werkzeuge und -Vorgehensweisen nicht mehr zu haben, ist schon eine überraschende Dreistigkeit.

Natürlich wollten wir die Standardwerkzeuge mit ihrem Schatz an Dokumentation und Erfahrung zurück:

sudo service systemd-timesyncd stop
sudo systemctl disable systemd-timesyncd --now
sudo apt-get install ntp ntp-doc
sudo nano  /etc/ntp.conf # see changes above
sudo apt-get install ntpstat
sudo apt-get install openntpd
sudo apt-get install ntpctl
sudo timedatectl set-ntp True
sudo systemctl restart ntp # it might take 3 min until sync
sudo ntpdate -u fritz.box  # force setting time on a very async client 

Das stellt die Einheitlichkeit der unserer Linuxe bezüglich NTP wieder her.

NTP-Ausfall

Wenn NTP in einem lokal Bereich ausfällt, beginnt das weg driften der clients von der offiziellen Zeit und voneinander. Ein client mit einem Neustart in dieser Situation hat dann evtl. sogar eine total blödsinnige Zeit. Nun, einige Linuxe und Rasbians garantieren mit einer Datei /etc/fake-hwclock.data wenigstens eine monotone Zeit über Runterfahren und Wiederanlauf hinweg aber natürlich keine Korrektheit.

Um in der Gegenwart von NTP-Ausfällen Korrektheit zu erreichen oder aufrecht zu erhalten braucht man eine redundante Zeitquelle.

Echtzeituhren

Hierfür werden oft sogenannte “Echtzeituhren” eingesetzt. Es sind batteriebetriebene Quarzuhren ohne Zeiger oder Anzeige aber mit einer Schnittstelle zum Prozessor zum Auslesen und Stellen. Sobald das NTP-basierte Stellen ausfällt, driften sie wie jede andere unsynchronisierte Uhr, und wenn ihre Batterie schwach wird, driften sie schneller oder fallen gar aus.

Wenn Ihre Hardware vom Grund-Design her so eine “Echtzeituhr” hat, und diese vom Betriebssystem ohne zusätzliche Konfiguration korrekt gehandhabt wird, so mag man dergleichen nutzen. Bei Standard-PCs ist das meist so.

Aber zögern Sie, so was nur bedingt nützliches einem Embedded-Controller hinzuzufügen. Es kann von vornherein oder nach updates schwierig zum Laufen zu bringen sein. Und ein Batteriewechsel wird an manchem Einbauort eines Controllers zum Albtraum.
Eine gute Alternative kann das Nutzen des DCF77-Signals mit einem preiswerten DCF77-Empfänger sein.

DCF77-Signal

Die offizielle, gesetzliche deutsche Zeit wird von der PTB mit weltweit synchronisierten Atomuhren dargestellt und über den Langwellensender DCF77 in der Nähe von Aschaffenburg/Main verbreitet. Er kann in weiten Teilen Europas empfangen werden. Sein 77,5kHz-Träger ist sowohl amplituden- (AM) als auch phasenmoduliert (PM).

Am Beginn der meisten Sekunden wird die Amplitude für 100 ms (false) oder für 200 ms (true) auf 15% reduziert. Von etwa 3ms vor Sekundenbeginn bis genau 200 ms danach ist die Phase 0°. Sonst wird sie so ±13° moduliert, dass die Verschiebung insgesamt Null ist.

Die PM ist wesentlich weniger anfällig gegenüber EMI und der Sekundentick kann exakter erfasst werden (etwa 2µs verglichen mit 200µs bei AM). Eine Störquelle bei PM ist die ungewollte zusätzliche Modulation durch eine im Sturm bewegte (große) Sendeantenne. (Solche und andere Störungen werden vermutlich über das “Rufbit” 15 gemeldet.)
Die Technik eines PM-Empfängers und die Dekodierung ist komplizierter und deutlich teurer. Wir werden uns, wie viele, trotz aller PM-Vorzüge auf mit AM-Empfängern zufriedengeben.

Das AM-Signal liefert einen Start-Tick für alle Sekunden außer der letzten einer Minute (59, 60, 61). Diese Pulse ergeben einen langsamen (1 bit /s) Datenstrom. Die Kodierung der 59 Telegramm-Bits liefert alle Zeit- und Datumsinformation einschließlich MEZ (CET) / MESZ (CEST). Also bekommen wir auch die Weltzeit UTC.

Mithin bekommt unser Controller/Computer mit einem DCF77-Empfänger eine Minute nach dem Beginn des Empfangs Standardzeit.

Jeder NTP-Server in Europe mit etwas Verstand wird letztlich die Atomuhren der PTB (und somit DCF77) nutzen. Ein System das seine Zeit mit DCF77 synchronisiert, ist somit NTP-konform. Ein Umschalten auf NTP wird so keine Sprünge oder lange Anpassungszeiten verursachen.

Die gute Übereinstimmung zwischen DCF77 und NTP fehlt in der letzten Stunde vor einer Schaltsekunde *), falls der betreffende Server wie viele das sogenannte “leap second smearing” machen (eine Idee 2011 von Google). Diese NTP-Server liefern dann 1000 s lang die falsche Zeit. Da DCF77 in der letzten Stunde vorher der Schaltsekunde (xx:59:60) diese ankündigt, ist man informiert, ohne das IERS bulletin C lesen zu müssen.
______
Anm. *): Möge der Brexit die Macht der Britischen Admiralität soweit mindern, dass der Rest der Welt die Schaltsekunden loswerden kann. DCF77 Empfänger, aufgebaut

DCF77-Empfänger

Wir betrachten nur AM-Empfängermodule. Man bekommt Platine + Ferritantenne für unter 10€ und bessere ab 14€. Mit den Kosten für ein kleines Gehäuse aus Kunststoff (!) 5 m Kabel – für eine freie gute Platzierung der Antenne – bekommt man einen direkt an beispielsweise einen Raspberry Pi anschließbaren Empfänger für unter 30€.

Eigenschaften:
  o   braucht (nur) einen beliebigen digitalen Eingang des Controllers
  -    üblicherweise keine DCF77-Unterstützung des OS
  -    eigene DCF77-Software / -Anwendung benötigt (durchaus machbar)
  +   es braucht keine Batterie   +   das Modul kann mit dem Controller zusammengebaut *) und
  +   von ihm (einem Raspberry Pi z.B.) versorgt werden
  +   das Modul kann ebenso mehrere Meter vom Controller entfernt platziert werden
  +   das Signal eines Empfängers kann auch an mehrere **) Controller verteilt werden.

AM-Empfängermodule unter 10€ gibt es bei Pollin und einigen anderen. Sie wurden mit Erfolg eingesetzt. Man teste sie vorher mit einem Oszilloskop oder einem Program wie testOnPi. Der log-Auszug

test      µs stamp  pulse µs  sec res period µs    stamp  -  corr decode
DCF77 2.630.290.551   110060   7: F.M 2020225  15:43:06.133 -.188   |o|
DCF77 2.631.001.112   187210   0: T#b  710561  15:43:08.231 -. 13 minErr
DCF77 2.631.281.253    12020   1: s#b  280141  15:43:08.766 -.188   | |
DCF77 2.631.891.315   187991   2: T#b  610062  15:43:09.222 -. 40   |-|
DCF77 2.632.275.296    39190   3: F#b  383981  15:43:09.683 -.177   |o|
DCF77 2.632.771.357   176720   4: T#b  496061  15:43:10.205 -. 35   |-|
DCF77 2.632.815.177    34270   5: F#b   43820  15:43:10.558 -.  7   |o|
DCF77 2.632.860.417     6660   6: s#b   45240  15:43:10.575 -. 29   | |
DCF77 2.632.996.258    28510   7: s#b  135841  15:43:10.642 -. 18   | |
DCF77 2.633.033.588   130580   8: u#e 2120225  15:43:10.767 -. 17   | |

DCF77-Empfänger, Gehäusezeigt fehlerhafte (erroneous e) und undefinierte (u) Resultate sowie kurze / spitze (b s) Modulations-Pulse und Perioden. Dies passiert unter sehr schlechten Empfangsbedingungen (falsch ausgerichtete Antenne oder starke Störungen) oder mit schlechten Empfänger-Modulen.
Derartige Module bestehen aus einem AM-Empfangs-Chip (MAS6180 z.B.), einem Filter-Quarz und sonst praktisch nichts. Der Ausgangs-Pin ist sehr störempfindlich – quasi ein Eingang. Manche Module gehen beim Anschließen eines abgeschirmten Kabels kaputt (was die Freude am Schnäppchen beendet). Diese “MAS6180 plus Nichts”-Module brauchen immer eine zusätzliche OC-Ausgangsstufe und Filter für die Versorgungsspannung. Ohne diese Maßnahmen sieht man selten 2 Minuten fehlerfreien Empfang.
______
Anm. *): Es ist klüger Empfangsmodul mit der Ferritantenne in ein extra Gehäuse zu tun und diese mit einem dreipoligen (möglichst abgeschirmten) Kabel zum Controller zu versehen.
Anm. **): In dem Fall wären mehrere NPN-OC-Ausgangsstufen vorzusehen wie auch Maßnahmen bei der Versorgung des Empfängers.

DCF77 Empfänger, Canaduino module

Letztlich gibt man besser 12..16 € (oder mehr) für ein Modul aus, das von Haus aus all dies mitbringt, wie z.B das auf den Abbildungen gezeigte CANADUINO DCF77 receiver kit. Es kommt mit allem notwendigen Extras zum AM-Empfangs-Chip: Ausgangsstufen, Stromversorgung, und sogar LEDs zum optionalen Beobachten von Operation und Zustand. Trotz ja vorhandener push/pull-Ausgangsstufen empfehlen wir einen zusätzlichen OC-Ausgang, da dieser eine unabhängige Wahl und Schaltung der Versorgung von Empfänger und Controller erlaubt: NPN, hfe>200, Rbase 100kΩ; Rcoll 10..100kΩ, der pullup vom Pi reicht.

Der Log-Auszug für den Canaduino-Empfänger ist (mit testOnPi --DCF77) offensichtlich am 04.01.21 um 15:08 entstanden.

test      µs stamp  pulse µs  sec res period µs    stamp  -  corr decode
DCF77 0.522.295.426   183491 127: T.M 2001026  15:07:58.226 -. 83 mSrch
DCF77 0.523.295.068    82340   0: F.S  999642  15:08:00.126 -.182 minute
DCF77 0.524.293.681   182271   1: T.S  998613  15:08:01.225 -.185   |-|
DCF77 0.525.294.905   183870   2: T.S 1001224  15:08:02.226 -.183   |-|
:
DCF77 0.537.294.503   182981  14: T.S  998632  15:08:14.228 -. 84   |-|
DCF77 0.538.297.096    83881  15: F.S 1002593  15:08:15.126 -. 81 antOK
DCF77 0.539.296.099    80450  16: F.S  999003  15:08:16.126 -. 83 dlsKp
DCF77 0.540.295.321    83350  17: F.S  999222  15:08:17.127 -.181
DCF77 0.541.295.404   181171  18: T.S 1000083  15:08:18.224 -. 83 MEZ
DCF77 0.542.293.516    82270  19: F.S  998112  15:08:19.126 -.184 noLpS
DCF77 0.543.292.039   183611  20: T.S  998523  15:08:20.225 -.186 time:
:
DCF77 0.550.293.047    84330  27: F.S  999623  15:08:27.126 -. 87 hh:09
DCF77 0.551.294.209    85870  28: F.S 1001162  15:08:28.127 -.183 __:__
:
DCF77 0.557.292.804    84420  34: F.S  998672  15:08:34.127 -.185 15:mm
DCF77 0.558.291.607   184541  35: T.S  998803  15:08:35.226 -. 89 __:__
:
DCF77 0.564.292.682    84070  41: F.S  998203  15:08:41.126 -.187 04.mm.
DCF77 0.565.294.654   186470  42: T.S 1001972  15:08:42.228 -. 84
DCF77 0.566.293.897    83701  43: F.S  999243  15:08:43.127 -. 84
DCF77 0.567.289.019    84670  44: F.S  995122  15:08:44.126 -.189 Day:Mo
:
DCF77 0.572.290.832    88390  49: F.S 1000882  15:08:49.127 -.186 dd.01.
DCF77 0.573.291.855   185871  50: T.S 1001023  15:08:50.225 -. 86
:   
DCF77 0.580.290.432    84920  57: F.S  997312  15:08:57.127 -.189 .2O21
DCF77 0.582.291.829   187961  58: T.M 2001397  15:08:58.227 -. 86 ______
DCF77 0.583.290.190    86009   0: F.S  998361  15:09:00.126 -. 90 minute
DCF77 0.584.292.262    89550   1: F.S 1002072  15:09:01.128 -.188   |o|
DCF77 0.585.293.105   188381   2: T.S 1000843  15:09:02.229 -.185   |-|

Der Auszug zeigt keine Fehler beim Canaduino-Modul und gutes timing. Logs über drei Tage zeigten drei Fehler pro Stunde. Dies ist ohne weiteres tolerierbar. 20 oder gar mehr als 100 – mit anderen Modulen durchaus beobachtet – gefährden die Verfügbarkeit der Zeitinformation. 100 oder mehr pro Stunde ist quasi ein Ausfall.

Gerechterweise sei gesagt: Man kann “MAS6180 plus Nichts”-Modulen mit zusätzlicher Beschaltung, sorgfältigster Antennenausrichtung und sehr weichen Zeitkriterien (so dass der Unterschied von true und false verschwimmt) schon verwenden. Man könnte sogar versuchen Spikes innerhalb einer Sekunde mit gemäßigt intelligenten Algorithmen auszufiltern.
Aber ist es das wert?3 or 4 pin jack connector     Nimm einfach ein gutes Modul und genieße die Ergebnisse.

Modulanschluss am µC

Wenn man mehrere Empfangs-Module *) und/oder Dekodierer (wie hier Pis) hat, empfehle ich einen dreipoligen oder gar vierpoligen 3,5mm Klinkenstecker – männlich und Kabel am Empfänger, weiblich beim Pi. Die einzig vernünftige Belegung ist:
  1       Ub +
  2       DCF77-Signal
  3 / -   AM “receiver Off” Eingang **)
  4 / 3   Ground, -, Masse

Es gibt kommerziell komplette AM-Empfangsgeräte mit (natürlich *)) kompatiblen dreipoligen 3.5mm Klinkensteckern, unter Namen wie “Aktivantenne” oder “Filterantenne”. Für immer noch vernünftige Preise sind Sie damit vom Bohren und Löten erlöst. Andererseits sind diese in den meisten Fällen kritischer Bedingungen (Störungen) den hausgemachten Canaduino-Geräten unterlegen.
______
Anm. *): Beim Stecken und Ziehen werden bei dieser Belegung keine Signal-Pins gefährdet. Auch unter (gleicher Versorgungs-) Spannung ist das praktisch sicher. Bei jeder anderen Permutation ist es das nicht.
Anm. **): Dies ist i.A. der PDN (power down) Pin des MAS6180C AM-Empfänger-IC. Plus oder offen bedeutet Aus/keine Operation. Gewöhnlich schließt man diesen Eingang einfach an Masse an. Mit dem vierpoligen Klinkenstecker in der dreipoligen Buchse passiert das von selbst.


DCF77-Implementierung mit dem Pi

Soweit betrachteten wir den Vorzug von DCF77 gegenüber batteriebetriebenen sogenannten “Echtzeituhren” als redundante Zeitquelle für einen “Zoo” von Controllern – in unseren Projekten vielfach Pis.

Über Algorithmen und Tricks für die DCF77-Dekodierung in C berichte ich vielleicht in einem getrennten Beitrag (post).